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halal teil 2

Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Erklärt nicht für haram die Tay-yibat dessen, was ALLAH euch für halal erklärte, und übertretet nicht! Gewiss, ALLAH liebt nicht die Übertretenden. (5:87)

Sag: "Wer erklärte für haram die gepflegte Kleidung, die ALLAH für Seine Diener hervorbrachte, und das Gute vom Rizq ?" Sag: "Diese sind für die Mumin im diesseitigen Leben bestimmt und am Tag der Auferstehung ausschließlich ihnen vorbehalten". Solcherart verdeutlichen WIR die Ayat für Menschen, die wissen. (7:32)


Soziologisch und historisch betrachtet, ist die Beachtung eines Normenkodex von Erlaubtem und Verbotenem keine islamische Besonderheit, sondern eine gesellschaftliche Notwendigkeit, die in allen Weltanschauungen und Glaubensgemeinschaften zu finden ist. Selbst nicht (mehr) religiös ausgerichtete Gemeinwesen und alle anderen irgendwie gearteten Gesellschaftssysteme basieren auf einem Prinzip von "Halal und Haram".

Im Quran wird ein Halal-Mittel als Tay-yib (Plural: Tay-yibat) bezeichnet. Tay-yib bedeutet "gut, das Gute, gesund, das Gesunde". Haram wird dort als Khabith (Plural: Khabaith). Khabith bedeutet "schlecht, das Schlechte, nicht gut, das nicht-Gute". Im Quran heißt es:

ER sagte: „Mit Meiner Peinigung treffe ICH, wen ICH will. Doch Meine Gnade umfasst alles. So werde ICH sie für diejenigen bestimmen, die Taqwa gemäß handeln und Zakat entrichten, und für diejenigen, die den Iman an Unsere Ayat verinnerlichen. Es sind diejenigen, die dem Gesandten, dem lese- und schreibunkundigen Propheten folgen, über den sie bei sich in At-taurat und Al-Indschil geschrieben finden. Er ruft sie zum Gebilligten auf, rät ihnen vom Missbilligten ab, erklärt ihnen die Tay-yibat für halal und Khabaith für haram und erleichtert ihnen ihre schweren Gebote und die Einschränkungen, die ihnen auferlegt waren. Also diejenigen, die den Iman an ihn verinnerlicht, ihn geehrt, ihm Beistand geleistet haben und dem Licht (Quran) gefolgt sind, das ihm hinabgesandt wurde, diese sind die wirklichen Erfolgreichen." (7:156-157)

Sie fragen dich, was für sie (an Speisen) halal sei. Sag: ‚Für halal wurden euch erklärt die Tay-yibat .. (5:4)

Sag: "Mein HERR hat jedoch nur für haram erklärt die Verwerflichkeiten - das Offenkundige und das Verborgene davon, die bewusste Verfehlung, die Aggressivität zu Unrecht, dass ihr ALLAH gegenüber Schirk betreibt, wozu ER niemals eine Bestätigung offenbarte, und dass ihr über ALLAH das sagt, was ihr nicht wisst." (7:33)

Die Parallele zu Tay-yib-Dingen findet sich auch in der deutschen Bezeichnung "Güter". Denn der Singular von "Güter" ist "Gut", das als Adjektiv das Schöne und Gute beschreibt und als Nominativ das Produkt, das Ding beschreibt. Leider wird diese Bezeichnung heutzutage nicht nur für die guten Produkte verwendet, sondern für Gutes und Schlechtes.





Amir Zaidan / Islamologisches Institut e.V.
15.9.14 17:45
 
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